im durchgestylten chaos
füße fassen treiben lassen
mit der zweckbesessenen bescheidenheit
des bodenlosen feldbewußtseins
über bomben über blumen
menschen suchend
menschen
mit einem bein im jenseits und
mit beiden füßen auf der erde
dieser trampelpfad aus
schlafentzogenen bewältigungsgewohnheiten
ich könnte weinen könnte schreien könnte
jederzeit im schnellverfahren
so verschwinden daß du nicht
beweisen kannst ob ich schon da war
rennst du noch malst du noch denkst du
noch hast du noch angst
dich gegen deinen willen
am gedächnislosen spiel
zu laben
was ist wahr und was wird schlecht
sag alles sag alles frühmorgens
sag alles sag alles spätabends
was ist wahr und was wird schlecht
sag alles sag sag alles früh
frühmorgens und spätabends
ein immerwährendes beben
vollendet die ruhe
schwer und durchsichtig
begleite ich mich
durch das offensichtliche
mein mund erzeugt
den grenzenlosen anfang
besinnungslos
bei sinnen bleiben
freude wächst ins unvermeidliche
im gegenüber wartet eine auferstehung
auf die andere
berührung fordert handeln
gegenwart entschleiert sehnsucht
gegenwart entschleiert fehler
gegenwart ist gnadenlos
entweder wir oder niemals
leben müßte wunderbar
beidseitig
fieberloses
brennen
schatten lernen schwimmen
im leeren
ozean
etwas
passiert
leuchten